Fluchtweg

Fluchtweg ist eine intime fotografische Serie, die in Zusammenarbeit mit der Fachklasse der Ostkreuzschule für Fotografie Anfang 2025 entstand. Der Titel bezieht sich bewusst auf ein kleines Festival gleichen Namens: ein alljährliches Zusammenkommen von Freundinnen auf einem weiten Feld in Brandenburg – ein freier Raum, an dem man sich fallen lassen und alles hinter sich lassen kann: die Stadt, die Verantwortung, den sozialen Druck von Uni oder Job.

Im Zentrum der Serie steht das Lebensgefühl junger Menschen – das Erwachsenwerden mit all seinen Widersprüchen: einem Moment geprägt von Unsicherheit („Ich weiß nicht, was ich überhaupt tue“) und im nächsten die Illusion von Kontrolle („Ich hab’s voll unter Kontrolle“). Fluchtweg begleitet eine bunt zusammengewürfelte Gruppe Berliner Jugendlicher – Freund*innen, mit denen ich meine Zeit verbringe – auf ihrem Parcours zwischen Party, Exzess, Skaten, Unbeschwertheit und stillem Dasein.

Die Bildwelt der Serie besteht aus ausdrucksstarken Porträts und echten Momentaufnahmen. Portraitaufnahmen fangen die Persönlichkeiten ein: mal im Rausch, mal in ehrlicher Nähe. Daneben zeigen Zwischenszenen aus dem Alltag und dem Festivalgelände das, was Jugend ausmacht: Freiheit, Unbeschwertheit und das Leben im Jetzt. Es geht um das Fliehen – nicht nur vor der Stadt und ihren Zwängen, sondern auch vor der Lebensphase des Übergangs, dem Erwachsenwerden, den gesellschaftlichen Erwartungen.

Die Bildwelt der Serie besteht aus ausdrucksstarken Porträts und echten Momentaufnahmen. Portraitaufnahmen fangen die Persönlichkeiten ein: mal im Rausch, mal in ehrlicher Nähe. Daneben zeigen Zwischenszenen aus dem Alltag und dem Festivalgelände das, was Jugend ausmacht: Freiheit, Unbeschwertheit und das Leben im Jetzt. Es geht um das Fliehen – nicht nur vor der Stadt und ihren Zwängen, sondern auch vor der Lebensphase des Übergangs, dem Erwachsenwerden, den gesellschaftlichen Erwartungen.

Das Festival „Fluchtweg“, eingebettet zwischen weiten Feldern Brandenburgs, ist mehr als ein Veranstaltungsort: es ist ein Erinnerungsraum, der bereits von den Eltern meiner Freund*innen als Treff für Partys genutzt wurde. Die Serie trägt diesen Namen bewusst weiter – sie dokumentiert nicht nur die ausgelassene Atmosphäre dieses Festivalortes, sondern verwebt ihn mit den urbanen Lebenswelten in Berlin. Zwischen Festival und Alltag, zwischen Nähe und Sehnsucht entsteht ein Zwischenreich, das authentisch und ungeschönt vom Leben junger Erwachsener erzählt.

So ist Fluchtweg ein visuelles Tagebuch: eine Hommage an die beste Zeit im Leben – an die Leichtigkeit, die Zerbrechlichkeit, die Exzesse, die stillen Augenblicke, die Höhen und die Tiefen. Eine Erinnerung an Freundschaft und Freiheit, an das „Sich-Verlieren“ und das „Sich-Wiederfinden“. Eine persönliche Arbeit für mich und für meine Freund*innen – ein Fenster in unsere Welt, das jene Momente ins Bild rückt, die man nicht einfach erklären, sondern nur fühlen kann.